>> dolly and me
> performance
Konzept, Choreographie: Willi Dorner
Tanz, Choreographie: Satu Herrala, Michael O´Connor
Musik: Heinz Ditsch
Bühne: Katharina Heistinger
Licht Design: Klaus Rink
Video: Billy Roisz, Willi Dorner
Film: Johannes Hammel
Länge: 60 min.
Premiere: 11. Dezember 2008, Tanzquartier Wien, Halle G
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Die Bühnenproduktion „Dolly and me“ ist inspiriert von der Hinterfragung des Originals durch Warhol. Warhol bezieht sich in dieser Frage – Industrieprodukt / Kopie versus Original – nicht nur auf die Bildende Kunst, sondern prophezeit die Idee auf unsere Alltagswelt übertragend eine Welt der „Doppelgänger“ – der Idole der Film und Musikwelt und ihrer vielfachen Kopien – der Filmikonen, deren Äußeres und Verhalten man sich aneignet und ihrer Doubles.
Simulation ist der Aneignungsvorgang und prägt unsere Erfahrung der Wirklichkeit. Das Original, das wir aus reproduzierenden Medien kennen, wird kopiert und Teil unseres Selbst.
Heute interessiert die Frage nach dem Original und der Kopie nicht mehr. Der heutige „Doppelgänger“ ist längst eine Patchwork Kreation – temporär, wandelbar. In „Dolly and me“ begegnet er uns als „media-made“ Figur. Spielerisch wendet er Bild produzierende Medien an, projiziert sich in Bildgeschichten, unternimmt Verwandlungen in Videoclips und versteht die Genres der Unterhaltungsindustrie.

