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> research-projekt
Konzept: Willi Dorner
Moderation: Elke Krasny
Video und Dokumentation: Konrad Dorner, Willi Dorner
Tänzer: Ester Steinkogler, Sebastian Gec
Parkours: „Austrian Freestyle Foundation“: Markus Walzel, Michael Kloiber, Sebastian Lehner, Sebastian Enk, Patrick Thoma
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„Platz da!“, AZW Wien
27. November 2010
„tracing“ ist ein Researchprojekt mit Tänzern und mit/über Freerunnern/Parkours für die Ausstellung „Platz da!“ im Architekturzentrum Wien. Der Research wird in einem Dokumentationsvideo „tracing 1“ zusammengefasst.
Am 27.11.2010 war unser Arbeitstreffen mit den Freerunnern öffentlich zugänglich. Die Zuschauer konnten auch Fragen stellen und in eine gemeinsame Diskussion treten.
Freerunner und Parkours treffen auf zeitgenössischen Tanz und zeitgenössisches Choreographieren.
Welches Verständnis von Tanz/Bewegung und Choreographie haben beide Seiten?
Was haben beide gemeinsam?
Was trennt sie?
Was sind ihre Intentionen?
Welche Körperbilder treffen aufeinander? Welches Körperbild hat der Tänzer und der Freerunner / Parkours von sich?
Wie unterscheiden sie sich in ihrer Physikalität und im mentalen Zugang zur Bewegung?
Eine gemeinsame Ausgangsbasis und ein gemeinsamer Fokus ist das städtische Territorium.
Welche Perspektive auf die städtische Landschaft vermitteln sie uns durch ihr Handeln?
„tracing“ ist das Vorläuferprojekt zu „urban drifting“ und versucht die Grundlagen zu forschen, zu reflektieren und zu dokumentieren. Die Fragestellungen werden im gemeinsamen Training und in der Praxis im städtischen Raum verhandelt und von einer Videokamera und einer Fotografin aufgezeichnet.
Aufbauend auf diesen gemeinsamen Untersuchungen setzt das für die nächsten beiden Jahre geplante Projekt „urban drifting“ an.
Elke Krasny war bei den Interviews für die Videodokumentation dabei und hat am „open day“ die Moderation übernommen.

